Let's sing a song of Christmas

Es weihnachtet sehr


Wer das Döbelner Jugendtheater kennt, weiß, dass selbst ein Weihnachtsliedersingen keine träge Veranstaltung wird. Die Döbelner zumindest scheinen es zu wissen und so war das Theaterfoyer am gestrigen Abend bis auf den letzten Platz gefüllt. Mit klassischen deutschen Liedgut begeisterten die jungen Frauen und Männer ebenso wie mit Weihnachtsweisen auf englisch, französisch oder latein. Gedichte von Rilke, Storm oder gar Loriot rundeten letztlich 60 kurzweilige Minuten ab.

Döbelner Allgemeine Zeitung; 15. Dezember 2005

Weihnachtsstimmung im Theater


Ganz auf Weihnachten waren gestern Abend Mitglieder des Döbelner Jugendtheaters eingestellt. Im Foyer des Bühnenhauses trugen sie der Jahreszeit angemessene Lieder vor und verbreiteten auf diese Weise adventliche Stimmung in dem Musentempel.

Döbelner Anzeiger; 15. Dezember 2005

Zuhörer stimmen in die Klassiker ein


Im Foyer des Theaters erklingen die schönsten Weihnachtslieder.
Um 15 Uhr ist am Sonnabend kein einziger Sitzplatz mehr zu kriegen, ein Programm für Leute jeder Altersgruppe wird erwartet, und so ist von 7 bis 70 auch alles vertreten. Der Chor des Jugendtheaters tritt in zehnköpfiger Besetzung auf, die musikalische Leitung übernimmt Torsten Schiefer in souveräner Art. Die ersten drei Weihnachtslieder werden vom Chor intoniert. Bei "Sind die Lichter angezündet" wird im Publikum schon mal verhalten mitgesummt. Stephan Mattheß liest "Die Weihnachtsmaus" von James Krüss. Es wird herzlich gelacht über diese Geschichte, in der von einer Familie die Rede ist, bei der in der Vorweihnachtszeit alles Mögliche, vor allem Leckereien, verschwinden. Die Kinder beteuern ihre Unschuld: "Ich hab’ es nicht genommen, es war bestimmt die Weihnachtsmaus, die über Nacht gekommen." Etliche der Kinder, die zum Liedernachmittag gekommen sind, grinsen sich vielsagend an. Möglicherweise ist ihnen da gerade eine wirklich brauchbare Idee für eine Ausrede geliefert worden. Weiter geht es mit dem Chor. "Fröhliche Weihnacht", "Leise rieselt der Schnee" und "Oh du fröhliche" sind zu hören; selbst solche schon oft strapazierten und leicht angestaubten "Klassiker" wie "Schneeflöckchen, Weißröckchen" oder "White Christmas" werden überzeugend und mit ehrlicher Ernsthaftigkeit und Freude an der eigenen Darbietung vorgetragen. Teresa Grütze am Klavier bringt sehr gefühlvoll das "Blue Moon" zu Gehör und schafft damit spielend eine leichte, entspannende Atmosphäre. Die gekonnte Ausführung wird mit viel Beifall bedacht. Die Gäste sparen nicht mit Applaus, sie fühlen sich gut unterhalten und durch die fast durchgängig traditionell gehaltene Auswahl der Lieder wunderbar auf Weihnachten eingestimmt. Und das erst recht, als Torsten Schiefer das Publikum zum Mitsingen auffordert. Die Texte liegen vor, und scheint bei "Alle Jahre wieder" dem einen oder anderen noch ein Kloß im Hals zu sitzen, tauen die Sänger bei "Morgen, Kinder, wird’s was geben" schon weit mehr auf. Ein wenig Bedauern ist zu hören, dass die Möglichkeit des Mitmachens eher sporadisch ausfällt.

Döbelner Anzeiger; 18. Dezember 2006