"Tierhäuschen" - 1998

Ein Märchenspiel von Samuel Marschak
(Übersetzung: Martin Remané)
Musik: Fritz Steinmann / Klaus Fehmel

Unter den Tieren des Waldes hat es sich herumgesprochen, dass auf einer Waldwiese ein leeres Häuschen steht.
Es dauert auch gar nicht lange, und der erste Mieter zieht ein: der Frosch Quakuschka, der auch einmal ein richtiges Haus bewohnen möchte und nicht immer an den Ufern des sumpfigen Tümpels, wo es im Winter sehr kalt ist. Doch Quakuschka bleibt nicht lang allein.
Das Mäuschen Piepuschka findet sich ein, der Hahn Pjetuschok und bald darauf auch der Igel Stachelrock.
Jetzt sind vier Mieter im Haus, und ein emsiges Treiben beginnt. Quakuschka bäckt die herrlichsten Kuchen und Pasteten aus dem Mehl, das Piepuschka gemahlen hat, während Stachelrock vor der Tür mit dem Spieß aufpasst, dass sich keine bösen Tiere in das Häuschen einschleichen. Pjetuschok weckt die Freunde jeden Morgen mit einem lauten Kikeriki und schickt sie wieder zu Bett, wenn die Sonne am Abend sich selbst zur Ruhe begibt.
Eines Tages, im Häuschen wird gearbeitet, entdecken die vier Hausbewohner den Wolf Würgezahn, der mit knurrendem Magen um das Waldhäuschen schleicht, um sich eine fette Beute für das Frühstück zu holen. Enttäuscht und wütend muß er aber feststellen, dass es ihm nicht gelingt, denn die vier kleinen Tiere sind auf der Hut und schließen sich ein. Nach dieser Niederlage will er schon wieder abziehen, jedoch der listige Fuchs Wedelschwanz und auch der starke Bär Brummelbaß kommen auf das Häuschen zu. Gemeinsam wollen sie nun den guten Tieren zu Leibe rücken. Aber einer nach dem anderen muß geschlagen und böse zugerichtet das Feld räumen. Als letzter hinkt der Fuchs, der seinen Schwanz verloren hat, kläglich davon.
Ausgelassen feiern nun die vier kleinen Tiere ihren Sieg. Als sie spät abends schlafen gehen und der Igel wieder seinen Wachposten bezieht, schleichen noch einmal die bösen Tiere vorbei, aber der Streit ist ihnen vergangen. Zerschunden und arg mitgenommen schlagen sie ängstlich um das Haus einen großen Bogen, denn sie haben schlechte Erfahrungen machen müssen.
Die Einigkeit der kleinen Tiere hat sie besiegt!

Premiere: 12. Dezember 1998

Regie: Manfred Decker/ Harald Weigel
Musikalische Leitung: Harald Weigel
Musikalisches Arrangement: Harald Weigel
Bühnenbild: Manfred Decker
Kostümbild: Birgit Kunert
Maskenbild: Peggy Decker
Musikalische Einstudierung: Harald Weigel
Choreographie: Angela Iser
Gesangsunterricht: Monika Görsch


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