"Traum und Wirklichkeit" - 2004

Schauspiel von Yvonne Wachsmann

Wir befinden uns irgendwo im Nirgendwo einer postapokalyptischen Zukunft... Tief unter der Planetenoberfläche stoßen wir auf die letzten Überlebenden der Menschheit. Es handelt sich dabei um neun künstlich erschaffene Teenager. Ihre Erschaffer sind ganz plötzlich auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen - doch die Teens glauben, das von ihren Eltern prophezeite Weltenende habe nun stattgefunden und diese getötet.
Völlig auf sich allein gestellt, wird das Zusammenleben der Teenager zur übergroßen Herausforderung. Lediglich zwei ehemalige Unterrichts-Computerprogramme sind ihnen noch geblieben: Das Kunstprogramm Omega und das Spielprogramm Epsilon. Diese beiden werden von Frigg im Geheimauftrag ihrer Eltern umprogrammiert und geben daraufhin bekannt, dass Gefahr vom ominösen Ungeheuer Urd drohe und ein Schatz gefunden werden müsse, um dieses zu besiegen - das Überleben aller hänge davon ab. Die Teens sind sich uneins darüber, was von dieser Botschaft zu halten sei - doch die Schatzjagd beginnt, ob freiwillig oder unbewusst, dann Urd ist Sinnbild der "Vergangenheit", Sinnbild für das Schicksal...

In diesem parabolischen Zukunftsmärchen wirft die Autorin die Frage auf: Was macht das einzelne Individuum passgerecht für die Welt, die es umgibt - was macht diese "Passgerechtigkeit" aus, und ist sie überhaupt von Nutzen? Mit Hilfe der verschiedenen Stückcharaktere werden unterschiedliche Lebensauffassungen junger, sich auf der Suche befindender Leute exemplarisch vorgestellt - eine Auswertung dieser Lebensentwürfe bleibt dem Zuschauer überlassen.
Yvonne Wachsmann

Premiere: 24. Januar 2004
Leitung: Manfred Decker
Regie: Yvonne Wachsmann/ Monika Görsch
Bühnenbild: Manfred Decker
Kostümbild: Peggy Decker
Maskenbild: Peggy Decker
Komposition: Christopher Oehmig
Musikalisches Arrangement: Toni Paschke
Musikalische Einstudierung: Monika Görsch
Gesangsunterricht: Monika Görsch


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